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Reaktion auf hpO-Gründung

[18.09.2014]

Die Gründung der hpO ist vom Verband der Osteopathen Deutschland, VOD, auf seiner Website kritisiert worden. Eine Reaktion, die deutlich macht, wie notwendig und richtig die hpO-Gründung ist.

Wir als hpO stehen dafür ein, dass Osteopathie heilkundlich praktiziert wird. Denn
-    wer Osteopathie im vollen Umfang praktizieren will,
-    wer Patienten im Erstkontakt diagnostizieren und behandeln will,
-    wer Patienten weiterführender Diagnostik oder Therapien zuweisen will,
muss laut Gesetz im Besitz der Heilerlaubnis sein.
Berufe, die keine uneingeschränkte Heilerlaubnis wie Arzt und Heilpraktiker haben, dürfen dagegen nur im Rahmen ihres eigenen Berufsgesetzes tätig werden. Osteopathie nur zum Teil auszuführen, ist aber keine Osteopathie.

Um es mit den Worten des VOD auszudrücken:
„Osteopathie als ganzheitliches Verfahren geht weit über den Bereich der Physiotherapie hinaus und darf daher nur von Heilpraktikern und Ärzten ausgeübt werden. Dies ist mittlerweile auch durch die Gerichte bestätigt worden und wird selbst von den Physiotherapieverbänden einhellig so gesehen.“
(Beitrag des VOD-Teams vom 14.08.14)

Die hpO ist kein Heilpraktikerverband, sondern eine Berufsvereinigung, die die uneingeschränkte Durchführung der Osteopathie auf rechtlich sicheren Boden vertritt.

Unser wesentliches berufspolitisches Ziel bleibt aber die Schaffung des Osteopathen, der auf Grundlage der Heilerlaubnis bei entsprechender Ausbildung die Osteopathie im Primärkontakt rechtlich wie fachlich im vollem Umfang ausüben darf.  

Wir stehen einer konstruktiven Diskussion jederzeit offen gegenüber.

Der Vorstand

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Berufsvereinigung für heilkundlich praktizierte Osteopathie, hpO.