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Osteopathie im Wettbewerb

[09.02.2015]

In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins für Komplementärmedizin „CO.med“ ist unser Artikel über „Osteopathie im Wettbewerb“ erschienen. Der Artikel beleuchtet, wie „unterschiedliche Interessen sowie Angebot und Nachfrage die komplementäre manuelle Heilkunde in Deutschland zerstören.“
 
Dazu beschreibt der Beitrag einleitend die Probleme, die mit der anteiligen Erstattung osteopathischer Leistungen einhergehen, nennt das Axiom der Osteopathie, listet Fakten zur Situation der Osteopathie in Deutschland auf, benennt die unterschiedlichen Interessen, die auf die Osteopathie einwirken und wagt einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Osteopathie in Deutschland.

Auszug: "Osteopathieverbände (...) fordern seit Jahren den eigenständigen Heilberuf Osteopath, ohne zu erläutern, wie dieser in das bestehende Gesundheitssystem integriert werden soll. Eine Osteopathie als gesetzliche Kassenleistung, die nach Ziffern abgerechnet wird, streben sie nicht an, obwohl sich abzeichnet, dass die gegenwärtige Abrechnungspraxis als GKV-Satzungsleistung mit Beträgen von bis zu 500 Euro und mehr pro Versichertem und Jahr keinen Bestand haben wird.

Aber der eigenständige Heilberuf Osteopath wird sowieso nicht kommen: Auf einer Bundespressekonferenz vom 11. Juni 2014 hatte die Bundesregierung klar zum Ausdruck gebracht, dass sie an einem staatlich geregelten Berufsbild für Osteopathen kein Interesse hat. Warum auch? Osteopathie ist Heilkunde und wer Heilkunde ohne ärztliche Bestallung praktizieren will, bedarf der staatlichen Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz."
 
Sie finden den dreiseitigen Artikel als PDF-Dokument unter „Aktuelles/Presse > Presseartikel“.

Die Veröffentlichung auf der hpO-Website erfolgt mit freundlicher Genehmigung der „CO.med“.

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Berufsvereinigung für heilkundlich praktizierte Osteopathie, hpO.