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Artikel über Osteopathie bei chronischen Erkrankungen erschienen

[18.10.2017]

Für die aktuelle Oktober-Ausgabe des Fachmagazins für angewandte Komplementärmedizin AKOM hat hpO-Mitglied Sandra Hintringer aus Potsdam einen mehrseitigen Artikel zum Thema „Chronische Erkrankungen sind nicht immer chronisch. Ein osteopathischer Denkansatz“ verfasst.
 
Aus dem Inhalt:

„Rein osteopathisch betrachtet interessiert mich in Hinsicht auf den Heilerfolg nicht zwingend, wie lange der Patient in ärztlicher Untersuchung ist oder in welche Form von chronischer Erkrankung er eingestuft ist. Mich interessieren in erster Linie die Ursachen seiner Symptome. In diesem Kontext erhebe ich die Frage, ob strukturelle Veränderungen am Körper existieren, denn dann gerät die Osteopathie klar an ihre Grenzen. Oder handelt es sich möglicherweise um ein funktionelles Problem, welches osteopathisch angegangen werden kann und Anspruch auf Heilung in sich trägt?
 
Chronifizierung kann ein Anzeichen dafür sein, dass die körpereigenen Regulationssysteme überfordert sind und der Körper dekompensiert. Die Antwort darauf sind zunächst leichte, später schwerwiegende Symptome in Form von allen oben genannten Krankheiten.
 
Ziel der Osteopathie ist es, dem Körpersystem Stück für Stück die Möglichkeit zurückzugeben, sich selbst zu heilen. Sicherlich kann man einem System nicht alle Störkomponenten abnehmen, doch je mehr der Mensch wieder mit Kompensationsfähigkeit ausgestattet ist, desto weniger chronisch wird sein Leiden sein.“
 
Auszug aus AKOM, Heft 10-2017.

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Berufsvereinigung für heilkundlich praktizierte Osteopathie, hpO.