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Fortbildungen und Ideologie

[20.11.2017]

Die im August erzwungene Einstellung einer osteopathischen Fachzeitschrift und die damit einhergehende Ausgrenzung der hpO und anderer Verbände als Anzeigenkunden einer weiteren Fachzeitschrift, nehmen wir zum Anlass, ab jetzt auch über jene Streitigkeiten zu berichten, die hinter den Kulissen der Osteopathie gefochten werden und von denen viele Therapeuten nichts mitbekommen.

Wir finden, es in an der Zeit über die Kluft zwischen Anschein und Wirklichkeit zu informieren.

Dieses Mal zum Thema Fortbildungen und Ideologie:

Auf unserer Website bieten wir Fortbildungskurse unserer Kooperationspartner an. hpO-Mitglieder, die daran teilnehmen, erhalten dafür eine Ermäßigung.
 
Vor Kurzem haben wir einen dreiteiligen Kurs zum Thema Kiefergelenk unserer Kooperationspartners „Osteopathie mit Hand und Verstand“ von Andreas Maassen angeboten. Andreas ist Mitglied bei uns.
 
Dozentin des Kurses war Frau Dr. med. dent, Dr. med. univ. Alexandra Bodmann, 1. stellv. Vorsitzende des Bundesverbandes Osteopathie, BVO.
War, denn Frau Bodmann hat den Kurs zurückgezogen, weil er auf unserer Website angeboten wurde. Als Vorstand des BVO wolle sie aber keinesfalls auf der Homepage der hpO zu finden sein, auch weil sie unsere Ideologie nicht teile.
 
Ideologie? Wir sind der einzige nichtärztliche Osteopathieverband, der keine Ideologie benötigt, um sein berufspolitisches Handeln zu rechtfertigen.
Wir setzen auf geltendes Recht und die höchsten Qualitätskriterien in osteopathischer Weiterbildung in Deutschland. So einfach ist unsere Berufpolitik.
 
Schade, dass Frau Bodmann nicht zwischen fachlicher Dozententätigkeit und berufpolitischer Vorstandstätigkeit trennen will. Das ist Ideologie und für die Osteopathie ist sie kontraproduktiv.
 
Unter den ca. 30 Teilnehmern, die sich für den Kurs von Frau Bodmann in 2018 bereits angemeldet hatten, befand sich übrigens nur ein hpO-Mitglied.

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Berufsvereinigung für heilkundlich praktizierte Osteopathie, hpO.